Bei der Wohnungsbesichtigung punkten – So überzeugst du den Vermieter

Die Konkurrenz bei der Suche nach der perfekten Wohnung ist groß, besonders in den Großstädten. Man hat das Gefühl man sucht nach der Oase in der Wüste und man möchte einfach bloß noch vor Verzweiflung schreien.

Selbst bei den teuren Wohnungen muss man mit Massenbesichtigungsterminen rechnen und sich gegen Hunderte von Mitbewerbern behaupten.

Schon bei der Wohnungsbesichtigung entscheidet sich aber oft, welcher der vielen Bewerber letztendlich sich glücklich schätzen kann und den Mietvertrag unterschreiben darf.

Erster Schritt zur Wohnungsbesichtigung: Kontaktaufnahme

Schon in der Wohnungsanzeige kann man zwischen den Zeilen merken, ob der Makler oder Vermieter lieber per Anruf oder E-Mail angesprochen werden möchte. Sollte dabei Zweifel bestehen, empfiehlt sich eine E-Mail. Durch diese Art der ersten Kontaktaufnahme kann der Mietinteressent bereits wichtige Informationen mitteilen und den Vermieter direkt positiv beeinflussen.

Wenn in der Wohnungsanzeige der Name des Vermieters steht, sollte man eine direkte Anrede nutzen. Dabei sollte man auch direkt benennen, um welche Wohnung es sich handelt. Wenn Sie die Adresse der Wohnung haben, dann schreiben Sie diese direkt dazu. Das Gleiche gilt für die Etage, Zimmer etc.

Formulieren Sie eine klares Interesse an dieser Wohnung.
Als nächstes ist es sehr empfehlenswert ein Paar Zeilen zu sich selbst zu schreiben und letztendlich um einen Besichtigungstermin bitten.
Beenden Sie Ihre E-Mail freundlich mit einem Abschiedsgruß und bedanken Sie sich im voraus.

Wenn der Vermieter sich meldet, versuchen Sie um eine Einzelbesichtigung zu bitten. Oft ist es aber leider nicht möglich.

Fragen zur Wohnung vorbereiten

Beim ersten Kontakt am Telefon sollten Sie zielgerichtet vorgehen. Eine Unsicherheit kann schnell für ein Desinteresse gehalten werden.
Stellen Sie eine Liste mit Fragen zu der Wohnung auf, die Sie schon am Telefon oder bei der Besichtigung persönlich durchgehen können.

Das sollte auf jeden Fall gefragt werden:

  • Gibt es zum Beispiel einen Keller, Stellplatz oder Waschraum?
  • Gibt es zudem Platz für einen Kinderwagen oder ein Fahrrad?
  • Wie sehen die Nebenkosten aus?
  • Welche Kosten kommen noch zusätzlich? z.B. Kosten für Heizung und Warmwasser, Gebäudereinigung?
  • Sind Kosten für Fernsehanschluss inbegriffen?
  • Wie hoch sind Heizkosten einzuschätzen?
  • Gehört die Einbauküche zur Wohnung? Oder möchte der Vormieter sein Möbel verkaufen?,
  • Wie sieht die Hausordnung aus?
  • Gibt es feste Ruhezeiten?
  • Oder ist die Nutzung der Waschräume an bestimmte Regel geknüpft?
  • Gibt es in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und öffentliche Verkehrsmittel?

Unterlagen zusammenstellen

Als Mietinteressent ist man zwar dazu nicht verpflichtet, persönliche Angaben zum Beruf, Einkommen etc. zu verraten, aber diese Informationen helfen dem Vermieter einen richtigen Mieter für sich auszusuchen. Deswegen raten wir Ihnen eine Bewerbungsmappe zu erstellen. Darin sollte neben Ihrem Foto, persönlichen Angaben auch Belege vorliegen, die beweisen, dass Sie sich die Miete leisten können. Das können z.B. folgende Unterlagen sein:

  • eine Bonitätsauskunft von der Schufa
  • Gehaltsabrechnungen
  • Kontoauszüge

Immer beliebter werden auch Mietschuldenfreiheitsbescheinigung aus dem vorherigem Mietverhältnis.
Sollten Sie noch ein Student sein, empfiehlt es sich die Eltern um eine Bürgschaft zu bitten.

Der erste Eindruck zählt

Es klingt zwar etwas oberflächlich, aber tatsächlich entscheidet oft schon der erste Eindruck, ob der Mieter überhaupt in die Frage kommt. Zum einen ist die Pünktlichkeit und Höflichkeit sehr wichtig. Gute Manieren waren schon immer in der Mode.
Zum anderen punkten Sie mit einem gepflegten Erscheinungsbild. Die Kleidung sollte ordentlich und sauber sein. Sie sollten sich nicht zu sehr aufstylen. Eine schöne Chinohose oder Jeans und dazu saubere gebügelte Bluse/ Hemd punkten immer.

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