Hundekrankenversicherung abschließen – lohnt es sich?

Hundehalter haben die Option, eine spezielle Hundekrankenversicherung abzuschließen. Viele Halter und Halterinnen sind sich jedoch unsicher, ob es sich überhaupt lohnt, die monatlichen Kosten zu decken. Viele haben dabei die Sorge, dass vor allem kostspielige Behandlungen wie Operationen nicht gedeckt sind. Was also ist bei der Wahl einer Hundekrankenversicherung zu beachten und was wird angeboten?

Ist eine Krankenversicherung für Hunde Pflicht?

Nein, man ist durch den Gesetzgeber nicht dazu verpflichtet, eine Krankenversicherung für Hunde abzuschließen.

Dennoch bietet eine solche Versicherung einen finanziellen Schutz in vielen Bereichen:

  • Operationen nach Unfällen
  • Operation bei Krankheit
  • Ambulante wie stationäre Heilbehandlungen
  • Vorsorge
  • Notfallbehandlungen

Im Schnitt fallen für Hundebesitzer pro Jahr 100 bis 150 Euro Unkosten für allgemeine Behandlungen wie Impfungen oder Wurmkuren an. Ein häufige OP für Hunde ist nach einem Kreuzbandriss notwendig – dafür kommen etwa 1600 Euro Kosten zum Tragen.

Welche Kosten lassen sich konkret mit einer Hundekrankenversicherung decken?

In der Regel ist es möglich, für die Hundekrankenversicherung einen Wunschtarif zu wählen. So können Sie einen Tarif wählen, der für Sie die relevanten Kosten deckt. Ein Versicherungsschutz nach Autounfällen sollte immer zu 100 % gegeben sein.

Darüber hinaus bieten Tarife eine prozentuale Kostenübernahme für diverse Operationen und Behandlungen an. Diese müssen dabei durch einen Arzt angeordnet werden. Je nach Tarif können bis zu 100 % der Kosten gedeckt werden.

Für das allgemeine Gesundheitsbudget arbeiten die Versicherungen oft mit einem festen Geldbetrag. Über diesen lassen sich dann zum Beispiel Kosten für Zahnbehandlungen oder Wurmkuren und Impfungen bis zu 120 Euro im Jahr Kosten abdecken. Kosten die darüber hinaus gehen, müssen dann selbst übernommen werden.

Wichtig ist die Kostenübernahme bei Notfällen. Diese können zum Beispiel entstehen, wenn das Tier am Wochenende eine Behandlung benötigt. Auch Kosten für eine Tierpension können hier abgedeckt werden, wenn diese im Zusammenhang mit der Behandlung stehen.

Welcher Tarif der Beste ist, wird für viele Tierbesitzer auch über die Gesamtkosten bestimmt. Wenn die allgemeinen Kosten für Steuern und Ernährung geringer ausfallen, sind viele bereit, mehr für die Krankenversicherung für den Hund auszugeben.

Werden alle Hunderassen versichert?

Ja, es spielt keine Rolle, welche Hunderasse man versichern möchte. Allerdings verändern sich die Kosten für die Versicherung je nach Rasse und Alter. Je älter der Hund, umso höher sind dann die Kosten. Allerdings ist dieses Vorgehen nicht immer der Fall.

Werden Vorerkrankungen erfragt?

Auch Vorerkrankungen werden von den einzelnen Anbietern unterschiedlich behandelt. Die einen verzichten komplett auf eine umfassende Krankenakte, die anderen erfragen mögliche Probleme und berücksichtigen diese für die Berechnung der Beiträge. Hier lohnt sich ein Vergleich von mehreren Anbietern.

Zusatzleistungen der Hundekrankenversicherung

Immer mehr Anbieter setzen auf digitale Angebote wie eine kostenlose Videosprechstunde mit Tierärzten. Aber auch eine umfassende Beratung für Hundefutter oder Broschüren mit Tipps und Tricks zur Hundeerziehung gehören oft in das Leistungsangebot.

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